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Gemeine Fichte bei Garten

Die Gemeine Fichte

Wer seine Katze grillt am Spieß,
der ist so fies, der ist so fies.
Wer seinem Nachbarn Fallen stellt,
der ist kein Held, der ist kein Held.
Wer mit Arsen versetzt den Wein,
der ist gemein, der ist gemein.
Nicht so die Gemeine Fichte,
die ich deshalb hier bedichte.
Des Menschen Werk ficht sie nicht an,
sie steht gelassen wie 'ne Tann'.



Besonderheit

  • alter  Baum
  • besonders landschaftsprägender Baum

Flurbaum-Steckbrief

Bezeichnung

Gemeine Fichte - Picea abies

Beschreibung

  • Einzelbaum
  • einstämmig, zwei Gipfel
  • Stammumfang in 130 cm Höhe: 288 cm (das entspricht einem Durchmesser von 92 cm)
  • Baumhöhe: ca. 19 m
  • Kronenbreite: ca. 11 m
  • lichte Höhe: ca. 1,5 m
  • Kronenform: kegelförmig
  • Alter (geschätzt): der Baum keimte um 1950 und war somit im Jahr der Messung rund 70 Jahre alt

Lebensraum

  • Grünland
  • am Rand des Schlags
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 434 m
  • Begleitvegetation: verschiedene Kleingehölze, Altgrasbestand
  • Naturraum: Ampertal 
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet 'Ampertal im Landkreis Freising' 

Standort

  • bei Garten (im Ampertal nordwestlich des Orts)
  • Flurlage Palzinger Viehweide
  • Gemarkung Haindlfing
  • Stadt Freising
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.4447, 11.7038

Risiken

  • keine (teil)versiegelten Flächen im Kronentrauf
  • erkannte Schäden: Äste im unteren Stammbereich entfernt


erhoben am 28. Juli 2022

Abb. 1

Abb. 1 und 2: Die Bilder wurden in der Nähe der schief gewachsenen Fichte aufgenommen. Sie sagen einiges über diesen Standort hier im Ampertal aus. Der nahezu schwarze, mit Steinchen durchsetzte Boden, den die Wühlmaus an die Oberfläche gearbeitet hat, weist auf einen hohen Humusgehalt des Bodens mit Sand und/oder Schotter im Untergrund. Die Kohldistel oder Kohl-Kratzdistel (Cirsium oleraceum) in Abb. 2 ist eine gute Zeigerpflanze für feuchte und kalkhaltige Standorte. 

Die Bodenkarte Bayern im Maßstab 1:200.000 bestätigt den Befund: es handelt sich um ein Niedermoor über carbonatischen Fluss- oder Terrassensanden bzw. -Schottern (76).

Abb. 2