Traubeneichen
Die Traubeneiche
»O du Schöne unter der Traubeneiche,
gestatte, dass ich deine Hauben bleiche.«
»Besser wär’s, du würdest meine Laube streichen,
und mir zuvor ein paar von den Trauben reichen.«
»Ich könnte mit dir auch in die Gaube schleichen
und dir eine gebratene Taube reichen.«
»Damit ich nicht vom Glauben weiche:
weich‘ du, da ich sonst „Schrauben!“ kreische.«
»Was willst mit Schrauben du, o Ayshe?
Greif lieber zum Taubenfleische!«
»Ich mach‘ mich jetzt auf den Heimgang,
denn mich nervt der öde Reimzwang.«
»Nun gut, ich werde nicht mehr reimen,
verzichte drauf, mich einzuschleimen,
o nein, der Reimzwang hat mich wohl gepackt,
das ist doch alles wie vertrackt,
vertrickt, vertruckt und zugenäht,
nun ist wohl alles schon zu spät?«
»Ja, ab jetzt herrscht Reimdiät.«
Traubeneiche bei Heddernheim
Bezeichnung
Traubeneiche - Quercus petraea
Beschreibung
- einstämmig
- Stammumfang: 232 cm in 130 cm Höhe (BHU)
- Baumhöhe: ca. 15 m
- Kronenbreite: ca. 17 m
- Alter: gepflanzt 1950 (Frankfurter Baumkataster), demnach um 1945 gekeimt und im Jahr der Messung rund 80 Jahre alt
Lebensraum
- Wiese
- Ebene
- Begleitarten: Schwarzer Holunder, Vogelkirsche, Eingriffeliger Weißdorn, Rüben-Kälberkropf, Brennnesseln, Wiesen-Storchschnabel
- Höhenlage: 99 m
- Naturraum: Main-Taunusvorland
Standort
- bei Heddernheim
- Stadt Frankfurt am Main, Hessen
- Koordinaten: 50.1501, 8.6354
Risiken, Schäden
- Schäden: einige Äste wurden abgesägt
Besonderheit
- landschaftsprägender Baum
- Wiesenbaum
Stand: Juli 2026